Neue Gestrüppsensen hatten ihre Premiere beim Arbeitseinsatz

 

Feldlerchen, Kiebitze und sogar ein Schwarm Kraniche waren die untrüglichen Zeichen dafür, dass es bis zum Frühling nicht mehr so arg weit hin sein kann. So zumindest deuteten die Akteure des Altstadter Naturschutzbundes die Phänomene des Vogelzugs, die den jüngsten Arbeitseinsatz durchaus beeindruckend begleiteten. Schauplatz der Aktion waren die Obstbaumreihen und Heckensäume, die von dem Umweltverband in den letzten Jahrzehnten Zug um Zug entlang von Feldwegen auf eigenem Grund und Boden in Richtung Lappentascherhof gepflanzt worden waren.

Erstmals im Einsatz waren dabei die Freistellungs- und Gestrüppsensen, die der Altstadter NABU in der Biosphären-Sensenwerkstatt von Bernhard Lehnert in Walsheim besorgt hat. Mit diesen handgeschmiedeten und kurzblättrigen Utensilien können beispielsweise wuchernde Brombeerhecken problemlos entfernt werden. Während die mit den Sensen bewehrten Helfer die Baumscheiben und das Umfeld der Obstbäume frei schnitten, besorgte die nachrückende Truppe um Ronald Merklein mit Leiter und Astschere den sach- und fachgerechten Rückschnitt.

Mehrere Dutzend Bäume wurden so im Verlauf des Arbeitseinsatzes wieder in Form gebracht. Bei blauem Himmel und zweistelligen Temperaturen schmeckte der abschließende Imbiss dann noch mal so gut. Martin Baus

Martin Baus


Foto: Martin Baus


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Letzte Änderung: 10. März 2010