Naturschutzbund Altstadt jetzt im Vereinsregister eingetragen

Generalversammlung bestätigte den Vorstand

Der Altstadter Naturschutzbund ist jetzt „e.V.“.

Vor genau 30 Jahren gegründet, war die Ortsgruppe seither eine nicht rechtsfähige Untergliederung des NABU-Landesverbandes Saar. Mit der nun vollzogenen Eintragung ins Vereinsregister wird einem Anliegen entsprochen, das im Rahmen der Landesdelegiertenversammlung im letzten Jahr an die Ortsgruppen herangetragen worden war. Mehr Selbstständigkeit für die Untergliederungen auf Ortsebene verspricht sich der Landesvorstand mit diesem Schritt. Im Rahmen seiner Generalversammlung beschloss der Altstadter Naturschutzbund deswegen auch eine neue Satzung, die in mehreren Arbeitssitzungen zuvor ausgearbeitet und formuliert worden war.

Eine in der Regel gute Teilnahme an den Arbeitseinsätzen über die Wintermonate und bei den naturkundlichen Exkursionen im Frühjahr stellte Vorsitzender Martin Baus in seinem Tätigkeitsbericht heraus. Die Pflanzung von Obstbäumen stand im demnach im Vorjahr ebenso wieder auf dem Programm wie die Pflege des „Wäschbachs“ oder der Hecke in der Nachtweide. „Wir haben einen Helferstab, auf den absolut Verlass ist“, bedankte er sich bei den engagierten Mitstreitern, von denen sich eine ganze Reihe auch „auf eigene Faust“ etwa beim Rückschnitt der Obstbäume engagieren. Auch die Arbeit von Marion und Dieter Geib stellte er heraus, von denen die Betreuung der rund 110 Nistkästen auf der Altstadter Flur erledigt werde. Der Vorsitzende ging auch die kontinuierliche Mitarbeit der Ortsgruppe in der Bürgerinitiative „Betroffene der Aktivitäten Zollbahnhof“ (BIBAZ) ein. Nicht nur, weil die industriellen Aktivitäten in dem „Vorranggebiet für Naturschutz“ mit massiven Umweltzerstörungen einhergehen, sei der Altstadter NABU aktiv, sondern auch als Eigentümer von unmittelbar angrenzenden Grundstücken. Erst kürzlich sei über den Landesverband die Beseitigung von Schotter angemahnt worden, der auf Parzellen des Umweltverbandes abgelagert worden war.

Einen stabilen Mitgliederstand erläuterte Schriftführer Hans-Joachim Schindelhauer-Deutscher. Demnach stehen knapp 270 Namen in der Vereinskartei. Allerdings sei die zunehmen „Überalterung“ ein nicht zu übersehendes Problem, mit dem man sich über kurz oder lang auseinandersetzen müsse. Der Bericht zur Kassenlage, vorgetragen von Kassierer Hans-Jürgen Sand, zeigte eine leichtes Defizit auf, das allerdings durch Entnahmen aus der Rücklage ausgeglichen werden konnte. Größter Ausgabenposten war demnach die Anschaffung eines Mähers, der bei der Pflege der NABU-Parzellen im Einsatz ist. Unter der Versammlungsleitung von Andrea Wolf fanden schließlich die Neuwahlen statt.

Martin Baus bleibt demnach Vorsitzender, Bernd Binkle sein Stellvertreter. Auch Hans-Joachim Schindelhauer-Deutscher (Schriftführer), Hans-Jürgen Sand (Kassierer) und Dieter Geib (Vogelwart) wurden bestätigt. Als Beisitzer fungieren für die nächsten beiden Jahre: Marion Geib, Herbert Biehl, Heinz-Günther Wolf, Ronald Merklein und Patric Heintz.

Martin Baus



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Letzte Änderung: 20. Juni 2010