Inge und Heinrich Wolf übergeben dem Altstadter NABU eine Spende

Spendenübergabe im Wolf'schen Garten
26. August 2013   


In eine Hecke aus Heckenrosen soll die Spende investiert werden, die dem Altstadter Naturschutzbund jetzt übergeben wurde. „Dafür können wir 40 bis 50 Setzlinge anschaffen, mit denen wir unser Grundstück am Nachtweider Weg im bevorstehenden Herbst komplettieren werden“, erläuterte Vorsitzender Martin Baus, welche Pläne der Umweltverband mit dem Geld verfolgt.

200 Euro überreichten Inge und Heinrich Wolf jetzt der kleinen NABU-Delegation, zu der auch Kassenwart Hans-Jürgen Sand und Beisitzerin Marion Geib gehörten. Der Betrag war beim „Tag der offenen Gartentür“ zusammen gekommen, der kurz nach Sommeranfang auf dem Kalender gestanden und bei dem das Ehepaar Wolf Interessierte in seinen Garten in der Ortsstraße 37 eingeladen hatte.

Zwischen vielen, gerade gelb blühenden Pflanzen wie Sonnenblumen, Topinambur und monumentalen Königskerzen wurde dem Naturschutzbund nunmehr der Erlös aus dem Ereignis ausgehändigt. Inge und Heinrich Wolf offerierten den Naturschützern für ihr Projekt zudem noch eine Anzahl Heckenrosen, die in ihrem Garten gerade aufgingen; wenn die Pflanzaktion näher rückt, sei es kein Problem, ein oder zwei Dutzend dieser neuen Sprösslinge auszugraben und an den anvisierten Schauplatz in der Nachtweide umzusiedeln.

Dass ausgerechnet Hecken- oder Hundsrosen gepflanzt werden sollen, hat mehrere Gründe: Zum ist dieses dornige Gewächs bei Heckenbrütern wie den Arten der Grasmücken oder auch beim Neuntöter sehr beliebt, zum anderen sind die Früchte, die gemeinhin auch als „Arschkratzerte“ geläufigen Hagebutten nahrhaftes Herbst- und Winterfutter für viele Vögel.

Bei einem Glas elsässischem Cremant sowie Kaffee und hausbackenem Kuchen gab es hernach noch hinreichend Gelegenheit, über das Thema Garten und Naturschutz sowie über die verschiedenen NABU-Projekte zu sprechen. Auch die Helfer, die dem Ehepaar Wolf beim offenen Gartentürtag zu Seite standen, waren dabei mit von der Partie.


Text: Martin Baus
Fotos: Marion Geib


zurück zur übersicht