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Rat und Hilfe

Für Rat- und Hilfesuchende haben wir eine Seite mit Hinweisen und Kontaktadressen zusammengestellt.

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Aktuelles und Veranstaltungen



Donnerstag, 14. September 2017 Mitgliedertreffen
im Gasthaus "Zum Dorfbrunnen" in Altstadt, Kantstr. 17a
Beginn: 20:00 Uhr - Gäste sind willkommen!


Mittwoch, 04. Oktober 2017 - Neuer Termin!
Exkursion Myxomyceten (Schleimpilze) - "Die kleinen Monster in unseren Wäldern"
in Zusammenarbeit mit dem NABU Heckendalheim
Führung: Marion Geib
Treffpunkt: 15:30 Uhr, Parkplatz am Sportplatz in Altstadt, Auf der Heide 19 (Hugo-Strobel-Halle)
Dauer: ca. 2 Stunden


Samstag, 07. Oktober 2017
"Schnatgang" entlang der Gemarkungsgrenze Altstadt - Niederbexbach/Kleinottweiler
in Zusammenarbeit mit der KVHS Saarpfalz
Führung: Martin Baus, Altstadt
Treffpunkt: 14:00 Uhr, Parkplatz Friedhof (in der Kirchdell), Altstadt - Dauer: ca. 2 Stunden


Donnerstag, 12. Oktober 2017
Mitgliedertreffen
im Gasthaus "Zum Dorfbrunnen" in Altstadt, Kantstr. 17a
Beginn: 20:00 Uhr - Gäste sind willkommen!


Samstag, 28. Oktober 2017
Arbeitseinsatz "Mittelwald"
Treffpunkt: 09:30 Uhr im NABU-Wald


Sonntag, 05. November 2017
Gemeinsamer Informationsstand des NABU Altstadt und des Nationalparks "Hunsrück-Hochwald" auf dem Hubertusmarkt in Jägersburg
Beginn: 11:00 Uhr, Gustavsburg Jägersburg


Donnerstag, 09. November 2017 Mitgliedertreffen
im Gasthaus "Zum Dorfbrunnen" in Altstadt, Kantstr. 17a
Beginn: 20:00 Uhr - Gäste sind willkommen!


Samstag, 11. November 2017
Arbeitseinsatz "Mittelwald"
Treffpunkt 09:30 Uhr im NABU-Wald


Programm 2017 des NABU-Altstadt
als pdf-Datei



Morgens ein Konzert erleben

Besonders in Frühjahr und Sommer können Frühaufsteher am Morgen ein wahres Vogestimmenkonzert erleben. Doch nicht jeder Vogel stimmt zur gleichen Zeit ein. An der Vogeluhr können Sie ablesen, wie viele Minuten vor Sonnenaufgang die Vögel mit ihrem Gesang beginnen. Außerdem können Sie sich den Gesang der einzelnen Vögel anhören.


Von der Amsel bis zum Zilpzalp



die häufigsten Gartenvögel auf einen Blick

Am besten achtet man auf mehrere Kennzeichen, um eine Vogelart sicher zu identifizieren: Größe und Gestalt, Färbung des Gefieders, das Verhalten und natürlich der Gesang bieten Anhaltspunkte. Oft ist es zuerst die Stimme, die auf einen Vogel aufmerksam macht, noch bevor wir ihn zu Gesicht bekommen.

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Naturschutz im Saarland




Naturschutz in Deutschland


Der NABU Altstadt ist eine gemeinnützige Einrichtung; daher sind Spenden steuerlich absetzbar. Erbschaften und Vermächtnisse an den NABU sind steuerbefreit.
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Der Pappel- oder Weidenblattkäfer (Chrysomela populi)
kommt im Frühjahr und im Herbst an Wald- und Wegrändern vor, wo seine Futterpflanzen - Pappeln und Weiden - wachsen. Bei Massenauftreten kommt es zum völligen Kahlfraß der Bäume und insbesondere der Jungbäume. Bei Gefahr geben Pappelblattkäfer ein streng riechendes Sekret ab, welches sie aus der Salicylsäure ihrer Nahrungspflanzen herstellen.

(Foto: Marion Geib)



Große Pilz-Ausstellung in Bexbach am 16. und 17. September 2017

Die Pilzfreunde Saar-Pfalz e.V. laden zu ihrer jährlichen Ausstellung ein.

Sie findet im diesem Jahr im Ev. Gemeindehaus in Bexbach in der Kleinottweilerstraße 22 statt, und zwar am Samstag, 16. September von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag, 17. September von 10 bis 18 Uhr.

Wenn das Wetter mitspielt, können an diesem Wochenende an die 300 verschiedene Pilzarten bewundert werden. Vom kleinen Pfifferling bis zur großen Herkuleskeule, vom schmackhaften Steinpilz bis zum giftigen Knollenblätterpilz wird alles, was hier in der Gegend Standort und Namen hat, vertreten sein. Die Vereinsmitglieder werden wieder in den Tagen vor der Ausstellung die Wälder durchstreifen und  Korb um Korb füllen, damit die Ausstellung ein Erfolg wird. Nach zwei mageren Jahren, in denen die Ausstellung infolge der Trockenheit nur wenige Arten präsentieren konnte, hofft man heuer auf einen großen Wurf, wenn die Pilzlage so bleibt, wie sie sich derzeit darstellt.

Aber nicht nur anschauen ist angesagt; jeder kann auch seine eigenen Funde mitbringen und im Gespräch mit den Experten bestimmen lassen, und somit die letzten Zweifel, ob man nun den Fund essen sollte oder nicht, ausräumen. Auch ganz  allgemeine Fragen um die Pilze und deren Lebensweise beantworten die Vereinsmitglieder gerne an den beiden Tagen.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt; denn die Pilzfreunde kennen sich nicht nur bei den Pilzen aus, sie können auch leckere Kuchen backen.

Eine besondere Aufgabe sehen die Pilzfreunde Saar-Pfalz in der Förderung des Naturschutzes und der Landespflege im Sinne der Naturschutzgesetze, insbesondere der Pflege des Pilzbestandes unserer heimischen Wälder und Fluren durch Aufklärung der Bevölkerung über Sinn und Zweck der Pilze im Haushalt der Natur, sowie Anhalten zum sachgerechten Sammeln und Schonen seltener Arten.



Landrat Gallo besucht Altstadter Mittelwald
Treffen benachbarter NABU-Ortsgruppen in der Jagdhütte

Prächtig gedeihen die 400 Bäume, die vom Altstadter Naturschutzbund im letzten Herbst gepflanzt worden waren. Ungemein viel Regen über das Frühjahr und den Sommer hinweg hat dafür gesorgt, dass die Hainbuchen-Setzlinge so gut wie alle hervorragend angewachsen sind und jetzt in sattem Grün stehen. Das „Projekt Mittelwald“ stand im Blickpunkt eines Ortstermins, zu dem nicht nur Vertreter von NABU-Ortsgruppen aus Homburg, St. Ingbert, Blieskastel und Bexbach sowie der Kreisvorsitzende Peter Hellenthal gekommen waren. Auch Landrat Theophil Gallo nutzte die Gelegenheit, um sich über die Initiative des Umweltverbandes zu informieren. Das im Saarland und darüber hinaus einzigartige Projekt war vom Saarpfalz-Kreis bezuschusst worden.

"Wir simulieren hier quasi eine Waldnutzung, wie sie über Jahrhunderte üblich war“, skizzierte Patric Heintz. Er hatte den Vorschlag gemacht, einen vereinseigenen Wald so „umzubauen“, das am Ende ein nahezu undurchdringliches Dickicht Lebensraum für viele Tierarten entsteht. „Herzstücke“ dabei seien bereits stattliche Eichen, deren Umfeld einer nachhaltigen, behutsamen Nutzung nach historischem Vorbild unterzogen werden soll. „Durch die flächendeckende Pflanzung von Hainbuchen wird der Lichteinfall reguliert, so dass sich eine ganz eigene, inzwischen seltene Artenstruktur entwickeln kann“, erläuterte der stellvertretende Vorsitzende des Altstadter Naturschutzbundes. Diese Art der Waldbewirtschaftung sei in vorindustrieller Zeit absolut gängig gewesen, ist heute aber weitgehend verschwunden. „Wenn sie eine gewisse Größe haben, werden die Hainbuchen dann regelmäßig zurück geschnitten – das klingt zunächst paradox, ist aber der Kern des Projekts“, erläuterte Heintz weiter: Die Hainbuchen treiben wieder aus und verdichten das Unterholz zu einer ganz speziellen Art Biotop. Klassisch seien solche Wälder in 20 Teile gesplittet worden, um dann Jahr für Jahr partiell und sukzessive „beerntet“ zu werden, zur Brennholznutzung etwa. Allein die stetig zunehmenden Eichen bleiben unberührt; sie wie ihre Bodenflora werden regelmäßig komplett besonnt, und Arten die sich genau auf solche Strukturen spezialisiert haben, werden gefördert.

Auch als Vorsteher des Zweckverbandes Biosphäre Bliesgau zeigte sich Landrat Gallo angetan vom „Mittelwald“-Projekt. Nicht nur für den nördlichen Bereich des Unesco-Reservates sei die Umsetzung eines solchen Vorhabens ein interessanter und spannender Versuch, andere attraktive Wege im Naturschutz zu gehen und Landschaftselemente aufzuwerten. Im Herbst geht es im übrigen weiter, dann werden die nächsten 300 Bäume gepflanzt – binnen drei Jahren sollen es dann insgesamt 1000 werden.

Die Jagdhütte im Altstadter Märchenwald war nach dem Ortstermin dann Schauplatz weiterer intensiver Diskussionen. Bei einem Imbiss war dabei auch die Neutrassierung der Bundesstraße 423 ein Thema. Über ein bundesweit renommierte Anwaltskanzlei sei inzwischen auch eine 72-seitige, dezidierte Stellungnahme des NABU-Landesverbandes abgegeben worden. Auch der Altstadter Naturschutzbund hat gegen die neue Straße durch Blies- und Erbachaue Stellung bezogen, allerdings auf nur zwei Seiten.


(Text und Foto: Martin Baus)


Altstadter Naturschutzbund installiert Nistkasten für Schleiereule im Limbacher Kirchturm

„Was dem einen seine Eule, ist dem anderen seine Nachtigall“: Diese alte norddeutsche Weisheit hat der Altstadter Naturschutzbund jetzt hinsichtlich der beiden Limbacher Kirchtürme etwas umgefriemelt: „Was dem einen seine Mauersegler, ist dem anderen seine Schleiereule“ könnte die Devise lauten, nach der an beiden markanten Bauwerken Nisthilfen für die jeweilige Art installiert wurden. Bereits im März war an der katholischen Christ König ein Kasten für die flinken Mauersegler angebracht wurden. Tatkräftig unterstützt worden war der Umweltverband dabei von der Homburger Feuerwehr, die mit ihrer modernen Drehleiter die Montage in schwindelnder Höhe möglich machte (Bericht siehe weiter unten).

Kurz darauf wurde der NABU dann von der protestantischen Kirchengemeinde angesprochen, ob denn ein solcher Kasten nicht auch an der alten Elisabethkirche installiert werden könne. Dass der alte Turm vermutlich nicht hoch genug für Mauersegler sei und das aus Buntsandsteinen erstellte, denkmalgeschützte Gemäuer zudem in seinem „Outfit“ beeinträchtigt werde, sprach aus Sicht der Naturschützer aber eher dagegen. Viel besser zu einer solchen alten Dorfkirche passe indes eine Schleiereule. Der Vorschlag, im obersten Stockwerk des Turms, direkt unter den Glocken gegen den alten Friedhof hin, eine Nisthilfe für die Schleiereule unterzubringen, fand denn auch bei der Kirchengemeinde Gegenliebe. Dieter Geib, Beisitzer im Vorstand, baute dann genau nach Vorschrift einen Nistkasten für den nachtaktiven, lautlosen Vogel. Mit rund 40 Kilogramm Gewicht und sperrigen Maßen stand der Altstadter Naturschutzbund dann vor dem nächsten Problem – nämlich wie den Eulenkasten in den Turm hinauf bekommen. Türen erwiesen sich als zu schmal, Holzstiegen als zu eng. Ein Hubsteiger oder eine eigens aufzubauende Seilwinde wurden lange durchdiskutiert. Bei einem Ortstermin wurde dann die Lösung gefunden – eine „Geheimtür“, an die sogar Küster Dieter Hock nicht gedacht hatte, erwies sich als „des Pudels Kern“. Über die alten Kirchenbänke der Empore wurde der Eulenkasten schließlich durch diese vergessene Passage in den Turm verfrachtet. Der Rest war dann nur noch Routine, das Domizil wurde von den NABU-Aktiven fest an jenem Fenster verankert, das Axel Leibrock von der Limbacher Kirchengemeinde zuvor so hergerichtet hatte, dass die Eule auch in den Turm hineinkommt.

„Jetzt heißt es nur noch abwarten, bis die Schleiereule den Weg zu ihrer neuen Behausung findet“, meinte Marion Geib, die Kauz- und Eulenexpertin des Altstadter Umweltverbandes. Es könnte allerdings auch sein, dass der Turmfalke der Eule den Brutplatz streitig macht – „die beiden Arten konkurrieren gerne um solche Angebote“, meinte sein. Aber auch der Turmfalke passe ganz gut zum Limbacher Kirchturm.

(Text und Foto: Martin Baus)


Wiederansiedlung von Mauerseglern

Die NABU Ortsgruppe Altstadt hat sich Anfang 2017 dazu entschlossen, ein Projekt zur Wiederansiedelung von Mauerseglern durchzuführen.
 
Der Mauersegler (Apus apus) hat sich in der Vergangenheit in Städten und Dörfern als ein echter Kulturfolger angesiedelt, wo er unter den Dächern und in Nischen alter Gebäude geeignete „Wohnstuben“ fand. Jedoch sind viele dieser „traditionellen“ Nistplätze durch Sanierungen und Neubauten verloren gegangen; die hermetische Abriegelung speziell von Altbauten infolge energetischer Dämmung bedroht die angestammten Nistreviere zunehmend. Konsequenz: Der Mauersegler wird auch in unserer Region immer seltener und musste nun bereits auf die Vorwarnliste der gefährdeten Brutvögel gesetzt werden.

Diesem Trend wollen wir mit dem flächendeckenden Angebot von künstlichen Nisthilfen entgegenwirken und beabsichtigen deshalb, in den drei Ortsteilen von Kirkel derartige Kästen an geeigneter Stelle zu montieren. Die Nisthilfen sollten möglichst in einer Höhe von mindesten sechs bis sieben Metern mit freiem An- und Abflug aufgehängt werden. Zum Auftakt des Projekts haben wir vor wenigen Wochen eine Dreifach-Nisthilfe am Turm der katholischen Kirche in Kirkel-Limbach installiert (siehe gesonderten Bericht). Weitere ins Auge gefasste Standorte sind die übrigen Kirchen der Gemeinde Kirkel, die Burgruine in Kirkel-Neuhäusel, Industriebauten und natürlich auch geeignete Wohnhäuser. Es ist unser Ziel, dem Mauersegler innerhalb von zwei Jahren ca. 40 Nisthöhlen in unserer Gemeinde zur Verfügung zu stellen und damit die Grundlage für eine stabile Population zu schaffen.

Bei den künstlichen Nisthöhlen setzen wir auf Kästen aus atmungsaktivem Pflanzenbeton. Diese sind zwar teurer als Kästen aus Holz, dafür aber wesentlich länger haltbar. Da der Aufwand für die Montage der Nisthilfen wegen der Höhe in der Regel sehr groß ist, lohnt sich dieser Mehrpreis auf jeden Fall. Für das gesamte Projekt haben wir Kosten in Höhe von 2.500 € kalkuliert. Zur Finanzierung sind wir auf Spenden angewiesen. Da wir eine gemeinnützige Einrichtung sind, können Spenden steuerlich abgesetzt werden.


Altstadter Naturschutzbund und Homburger Feuerwehr montieren Mauerseglerhilfe an der katholischen Kirche in Limbach

Durchaus spektakulär lief die Aktion ab, deren Schauplatz die katholische Kirche „Christ König“ in Limbach war: Am frisch renovierten Turm des bald 85 Jahre alten Gotteshauses brachte der Altstadter Naturschutzbund mit tatkräftiger Unterstützung der Homburger Feuerwehr einen Spezialnistkasten für Mauersegler an. Unterhalb der Schalllöcher wurde die etwa sieben Kilogramm schwere und einen Meter lange Vorrichtung aus Pflanzenfaserbeton montiert. Erreicht wurde diese Stelle auf etwa 16 Metern Höhe über die gewaltige Drehleiter, mit welcher die Homburger Floriansjünger angerückt waren.

Zahlreiche Zuschauer, darunter auch der Limbacher Ortsvorsteher Max Limbacher sowie auch Mitglieder der örtlichen Feuerwehr waren gekommen, um die Installation des Vogelquartiers mitzuerleben. Schon allein die Ausrichtung des Fahrzeugs an der richtigen Stelle sorgte für staunende Gesichter. Nachdem „Pilot“ Hans-Peter Schad hydraulisch die Waagrecht-Senkrecht Stützen justiert hatte, bugsierte er die Besatzung im optimal gesicherten Korb routiniert auf Arbeitshöhe. Patric Heintz, der stellvertretende Vorsitzende des Altstadter Naturschutzbundes, sowie Philipp Sandmayer und Paul Bessler von der Homburger Feuerwehr zeigten sich unbeeindruckt von dem, was sich an Abgründen unter ihnen auftrat und jonglierten trotz luftigem Standort souverän mit Bohrmaschinen und Vogelkasten.

Das „Mehrfamilienhaus“ für Mauersegler, das einer kleinen Kolonie Platz bietet und über drei Einfluglöcher verfügt, wurde vom NABU eigens für den Kirchturm angeschafft und von Dieter Geib zuvor auch in dessen neuer Farbe gestrichen. Mit der Anbringung an einem solch augenfälligen Ort will der Umweltverband auch auf die Gefährdungen aufmerksam machen, denen der elegante Flieger zusehends ausgesetzt ist. Die fortschreitende und geradezu hermetische Dämmung speziell von Altbauten bedroht die angestammten Nistreviere im Siedlungsbereich immer stärker. Über die besonderen Eigenschaften des eleganten Fliegers informierte Hans-Jürgen Sand vom NABU-Vorstand: „Mauersegler leben etwa zehn Monate im Jahr ausschließlich in der Luft; nur während der etwa zweimonatigen Brutzeit haben sie zeitweise Bodenberührung. Die Vögel, die gerne mit Schwalben verwechselt werden, können Geschwindigkeiten von über 200 Kilometer pro Stunde erreichen“. Und wenn das Wetter einmal schlecht ist und nicht genügend Insektennahrung vorhanden, dann flögen sie schon mal kurz 500 oder 600 Kilometer gen Süden, um Futter beizuschaffen.

Nach knapp einer Stunde war das neue Quartier bezugsfertig. Für das Trio im Korb wurde die Drehleiter dann auf ziemlich maximale 30 Meter ausgefahren, um kurz Umschau über Limbach und Umgebung zu halten. Neugierig wurde das Geschehen von vier Störchen und einem Bussard beobachtet, die über die katholischen Kirche ihre Runden drehten. Frühestens Anfang Mai wird man dann sehen, ob die Mauersegler das neue Wohnungsangebot annehmen – dann erst kommen sie aus ihrem Winterquartier im Süden zurück, um sich fortzupflanzen.
  
(Text und Foto: Martin Baus)


Mitglied im NABU werden

Werden Sie Mitglied in einer starken Gemeinschaft - treten Sie ein für Mensch und Natur!

Der NABU Deutschland ist seit über 100 Jahren im praktischen Naturschutz aktiv, um die Vielfalt unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Heute betreut der NABU mehr als 5.000 Schutzgebiete in ganz Deutschland. Damit wir auch in Zukunft die Vielfalt und Schönheit der Natur vor unserer Haustür genießen können, braucht sie Ihren Schutz.

Die NABU Ortsgruppe Altstadt wurde 1980 gegründet und setzt Akzente in verschiedenen Bereichen des Natur- und Umweltschutzes. Von der Ausweisung und Betreuung spezieller Naturschutzgebiete wie dem „Höllengraben“ und dem „Kühnbruch“ über die Pflege von Biotopen wie Streuobstwiesen, Heckenzügen und Trockenrasen finden auch regelmäßig Pflanzaktionen statt. Aber auch zu regionalen ökologischen Brennpunkten bezieht der NABU Altstadt Stellung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die „Biotopvernetzung“. Deswegen werden regelmäßig Grundstücke erworben; derzeit nennt der NABU Altstadt ca. 75.000 Quadratmeter Grund und Boden sein Eigen.

Hier geht es zum Aufnahmeantrag in den NABU mit weiteren Informationen. Sie können uns natürlich unter folgenden Kontaktadressen auch direkt ansprechen.


Handy-Recycling für einen guten Zweck

Wenn Sie ein ausgedientes Handy haben, geben Sie es bitte beim NABU ab.

Der NABU setzt sich seit 2006 für das Handyrecycling ein und hat zahlreiche Sammelstellen für Handys (samt Zubehör) etabliert. Für jedes abgegebene Alt-Handy erhält der NABU derzeit 1,60 Euro. Allein 2015 sind deutschlandweit ca. 35.000 Handys gesammelt worden.

Auch bei der NABU Ortsgruppe Altstadt können ausgediente Handys abgegeben werden, und zwar bei Dieter Geib in der Querstraße 1. Werfen Sie das Handy einfach in den Briefkasten. Eine weitere Sammelstelle befindet sich in der "Bliesapotheke" in der Bahnhofstraße in Limbach.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.



NABU OG Altstadt e.V.
 ¦  Martin Baus ¦ Lerchenweg 3 ¦ 66459 Altstadt ¦ 06841 9596300
Letzte Änderung:04.09.2017