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Die Lerche ist der Vogel des Jahres 2019  

Es kommt selten vor, dass der NABU einen Vogel zum zweiten Mal als Vogel des Jahres ausruft. Die Feldlerche war es schon einmal, und zwar 1998. Schon damals warnten wir davor, dass der begabte Himmelsvogel in vielen Gebieten Deutschlands selten oder gar aussterben wird. Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden. Mit ihrem Gesang von der Morgendämmerung bis zum Abend läutet die Feldlerche alljährlich den Frühling ein. Doch der Himmel über unseren Feldern ist stummer geworden: Die Intensivierung der Landwirtschaft nimmt Feldvögeln den Lebensraum. Die Feldlerche soll als Jahresvogel stellvertretend für sie und anklagend für die katastrophale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel stehen.


Rat und Hilfe

Für Rat- und Hilfesuchende haben wir eine Seite mit Hinweisen und Kontaktadressen zusammengestellt.

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Aktuelles und Veranstaltungen



Achtung: Aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit fällt die Myxomyceten-Exkursion aus!

Exkursion Myxomyceten - Schleimpilzen auf den Fersen
in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule Saarpfalz
Führung: Marion Geib


Montage von Mauersegler-Nistkästen
Termin und Treffpunkt werden noch festgelegt



Sonntag, 4. November 2018
Hubertusmarkt in Jägersburg
Gemeinsamer Informationsstand des NABU Altstadt und des Nationalparks "Hunsrück-Hochwald"
Beginn: 10:00 Uhr Gustavsburg Jägersburg


Donnerstag, 8. November 2018, Monatstreffen
um 19:00 Uhr im Gasthaus "Zum Dorfbrunnen" in Altstadt, Kantstr. 17a
Gäste sind willkommen


Samstag, 10. November 2018
Arbeitseinsatz zur Fortsetzung des Projektes "Mittelwald" (Vorbereitung und Pflanzung)
Treffpunkt 09:30 Uhr im NABU-Wald


Donnerstag, 13. Dezember 2018, Monatstreffen
um 19:00 Uhr im Gasthaus "Zum Dorfbrunnen" in Altstadt, Kantstr. 17a
Gäste sind willkommen


Programm 2018 des NABU-Altstadt
als pdf-Datei



Morgens ein Konzert erleben

Besonders in Frühjahr und Sommer können Frühaufsteher am Morgen ein wahres Vogestimmenkonzert erleben. Doch nicht jeder Vogel stimmt zur gleichen Zeit ein. An der Vogeluhr können Sie ablesen, wie viele Minuten vor Sonnenaufgang die Vögel mit ihrem Gesang beginnen. Außerdem können Sie sich den Gesang der einzelnen Vögel anhören.


Von der Amsel bis zum Zilpzalp



die häufigsten Gartenvögel auf einen Blick

Am besten achtet man auf mehrere Kennzeichen, um eine Vogelart sicher zu identifizieren: Größe und Gestalt, Färbung des Gefieders, das Verhalten und natürlich der Gesang bieten Anhaltspunkte. Oft ist es zuerst die Stimme, die auf einen Vogel aufmerksam macht, noch bevor wir ihn zu Gesicht bekommen.

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Naturschutz im Saarland




Naturschutz in Deutschland


Der NABU Altstadt ist eine gemeinnützige Einrichtung; daher sind Spenden steuerlich absetzbar. Erbschaften und Vermächtnisse an den NABU sind steuerbefreit.
Kontoverbindung


(Foto: Marion Geib)



Wintervögel im Garten

Viele unserer heimischen Singvögel bleiben auch im Winter bei uns und ziehen nicht in den Süden. Doch um sich wohl zu fühlen, brauchen Rotkehlchen, Blaumeise und Co. mehr als ein Futterhäuschen. Im naturnahen Garten finden sie alles, was sie brauchen. Jeder kann in seinem Garten für die gefiederten Wintergäste etwas tun:

Eine schöne dichte Hecke, einige Bäume, beerentragende Gehölze, nicht geschnittene, samentragende Stauden und viele überwinternde Insekten decken den winterlichen Tisch für unsere Vögel.

Wertvoll für Vögel und andere Tiere sind im Winter auch Nistkästen. Wer den Spätsommer als Reinigungstermin verpasst hat, sollte daher im Herbst keine Nistkästen mehr säubern. Nach dem Ausflug der Vormieter haben sich in viele Behausungen nun nämlich neue Bewohner einquartiert. Auch wer neue Nistkästen aufhängen will, sollte nicht bis zum Frühjahr warten. Viele Vögel, die die kalte Jahreszeit bei uns verbringen, suchen in kalten Herbst- und Winternächten mangels natürlicher Höhlen und Nischen Schutz in den künstlichen Nisthilfen.

Weitere Informationen zu den Gartenvögeln im Winter gibt es hier.

(Foto: Marion Geib)

 


Usutu-Virus tötet mehr Vögel als je zuvor.

Die Flut an Usutu-Verdachtsmeldungen, die beim NABU eingehen, flaut weiterhin nicht ab. Täglich gehen fast konstant um 400 neue Meldungen ein. Bis heute sind es in diesem Jahr insgesamt 8881 Meldungen mit 18325 betroffenen Vögeln. Besonders viele Meldungen kamen in der vergangenen Woche aus Niedersachsen. Von dort kommen inzwischen mehr als ein Viertel aller Meldungen. Auch die anderen nördlichen Bundesländer sind weiterhin stark betroffen. Wie üblich erkranken besonders viele Vögel in den Regionen, in denen das Virus erstmals auftritt. 700 dieser Vögel wurden zur Untersuchung an das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg geschickt. Von bisher 250 untersuchten Vögeln wurden 131 positiv auf das Usutu-Virus getestet, darunter neben Amseln auch elf Vögel anderer Arten wie Singdrosseln, Meisen oder Finken.

Auch in unserer Region gibt es zahlreiche Beobachtungen.

(Foto: Durch Usutu-Virus getötete Amsel, NABU: Stefan Bosch)

 


Tränke für Vögel

Genauso wie andere Tiere müssen auch Vögel trinken. Eine Vogeltränke im Garten ist daher ein willkommenes Angebot. Hier können sich die Federfreunde erfrischen, sich putzen und trinken. Darüber freuen sich nicht nur die Vögel – der Anblick bereitet auch uns Menschen immer wieder Freude. Wichtig ist, dass die Vogeltränke immer sauber gehalten wird. Dazu muss das Wasser möglichst täglich gewechselt und am besten noch die Tränke mit heißem Wasser überbrüht werden, um Keime zu töten. Damit die Vögel keiner Katze zum Opfer fallen, sollte das Vogelbad in mindestens anderthalb Metern Höhe angebracht werden.

Weitere Informationen und Bauanleitungen für Vogeltränken gibt es hier.

(Foto: NABU, Gabi Schröder)


Leimruten und Netze gefährden unsere Zugvögel

Die Mittelmeerinsel Zypern gehört zu den wichtigsten Rastplätzen unserer Zugvögel. Ein Paradies nicht nur für Urlauber, sondern auch für viele der bei uns heimischen Singvögel. Auf ihrer langen und kraftraubenden Reise von oder in ihre Winterquartiere können sie sich hier ausruhen und Kraft tanken – eigentlich. Denn nach wie vor werden Pirol, Rotkehlchen und Co. auf Zypern als „Delikatesse“ erbarmungslos gejagt. Die vermeintlichen „Leckerbissen“ verenden qualvoll auf Leimruten oder in Netzen.

Es ist kaum zu fassen: Wir erleben in Deutschland ein massives Vogelsterben; das so gewohnte Gezwitscher wird immer seltener. Und dann landen auch noch Millionen von Vögeln jedes Jahr auf den Tellern angeblicher Feinschmecker. Gegen diesen brutalen Vogelmord müssen wir vorgehen.

Weitere Informationen gibt es hier.

(Foto: Rotkehlchen, NABU, Hartmut Mletzko)



Der NABU Altstadt kümmert sich um die Ansiedlung von Mauerseglern

Im Zuge unseres Mauersegler-Projekts haben wir in den vergangenen Wochen zahlreiche Anfragen zur Aufhängung von Nisthilfen an Privatgebäuden erhalten. Damit sind unsere personellen Möglichkeiten und die uns für die nächste Brutsaison zur Verfügung stehenden Finanzmittel ausgeschöpft. Wir melden uns in den nächsten Wochen bei allen Interessenten.

Wir werden die Nistkästen voraussichtlich bis Ende 2018 den in die engere Wahl gekommenen Interessenten zur Verfügung stellen und bei Bedarf auch aufhängen. Wir beabsichtigen, im Früjahr 2019 unser Projekt fortzusetzen.

Wir bedanken uns bei allen Freunden der Mauersegler und hoffen auf eine gute Brutsaison 2019.

Auf die Mauersegler ist Verlass. Ganz gleich, ob unser Winter lang und schneereich war oder kurz und mild: Jedes Jahr pünktlich Mitte April erreicht die Vorhut der schnittigen Flieger Deutschland und ab Anfang Mai sind wieder überall ihre schrillen Schreie zu hören.

Die Vorbereitungen für die Brutsaison 2019 laufen bereits. Sie können sich jetzt noch für die Installation von Mauersegler-Nisthilfen im Frühjahr 2019 in allen drei Ortsteilen von Kirkel bei uns bewerben (Tel.: 06841 80404 oder E-Mail: info@nabu-altstadt.de). Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.


Mitglied im NABU werden

Werden Sie Mitglied in einer starken Gemeinschaft - treten Sie ein für Mensch und Natur!

Der NABU Deutschland ist seit über 100 Jahren im praktischen Naturschutz aktiv, um die Vielfalt unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Heute betreut der NABU mehr als 5.000 Schutzgebiete in ganz Deutschland. Damit wir auch in Zukunft die Vielfalt und Schönheit der Natur vor unserer Haustür genießen können, braucht sie Ihren Schutz.

Die NABU Ortsgruppe Altstadt wurde 1980 gegründet und setzt Akzente in verschiedenen Bereichen des Natur- und Umweltschutzes. Von der Ausweisung und Betreuung spezieller Naturschutzgebiete wie dem „Höllengraben“ und dem „Kühnbruch“ über die Pflege von Biotopen wie Streuobstwiesen, Heckenzügen und Trockenrasen finden auch regelmäßig Pflanzaktionen statt. Aber auch zu regionalen ökologischen Brennpunkten bezieht der NABU Altstadt Stellung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die „Biotopvernetzung“. Deswegen werden regelmäßig Grundstücke erworben; derzeit nennt der NABU Altstadt ca. 75.000 Quadratmeter Grund und Boden sein Eigen.

Hier geht es zum Aufnahmeantrag in den NABU mit weiteren Informationen. Sie können uns natürlich unter folgenden Kontaktadressen auch direkt ansprechen.


Handy-Recycling für einen guten Zweck

Wenn Sie ein ausgedientes Handy haben, geben Sie es bitte beim NABU ab.

Der NABU setzt sich seit 2006 für das Handyrecycling ein und hat zahlreiche Sammelstellen für Handys (samt Zubehör) etabliert. Für jedes abgegebene Alt-Handy erhält der NABU derzeit 1,60 Euro. Allein 2017 sind deutschlandweit mehr als 58.000 Handys gesammelt worden.

Auch bei der NABU Ortsgruppe Altstadt können ausgediente Handys abgegeben werden, und zwar bei Dieter Geib in der Querstraße 1 in Altstadt. Werfen Sie das Handy einfach in den Briefkasten. Eine weitere Sammelstelle befindet sich in der "Bliesapotheke" in der Bahnhofstraße in Limbach.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.


Die meisten Fotos können durch Anklicken vergrößert werden.



NABU OG Altstadt e.V.
 ¦  Martin Baus ¦ Lerchenweg 3 ¦ 66459 Altstadt ¦ 06841 9596300
Letzte Änderung: 13.10.2018