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Rat und Hilfe

Für Rat- und Hilfesuchende haben wir eine Seite mit Hinweisen und Kontaktadressen zusammengestellt.

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Aktuelles und Veranstaltungen



Donnerstag, 09. März 2017
Mitgliederversammlung
20:00 Uhr im Gasthaus „Zum Dorfbrunnen“,
Altstadt, Kantstr. 17a


Samstag, 11. März 2017
Arbeitseinsatz Obstbäume / Sträucher
Treffpunkt 09:30 Uhr, Bahnbrücke Lappentasch


Samstag, 25. März 2017
Arbeitseinsatz am Wäschbach
Treffpunkt 09:30 Uhr, am ehemaligen Pumpenhäuschen am Feibach, Nähe Friedhof


Samstag, 01. April 2017
Ornithologische Exkursion zum Etang de Lindre, Lothringen
in Zusammenarbeit mit der KVHS
Leitung: Martin Baus, Altstadt
Treffpunkt: 12:00 Uhr, Parkplatz Kindertagesstätte Altstadt; es werden Fahrgemeinschaften gebildet


Donnerstag, 06. April 2017 Monatstreff
um 20:00 Uhr in der Gaststätte "Zum Dorfbrunnen" in Altstadt, Kantstraße 17a


Donnerstag, 11. Mai 2017 Monatstreff
um 20:00 Uhr in der Gaststätte "Zum Dorfbrunnen" in Altstadt, Kantstraße 17a


Montag, 15. Mai 2017
Kräuterwanderung in der Bliesaue Niederbexbach

in Zusammenarbeit mit dem NABU-Bexbach und der Kreisvolkshochschule Saarpfalz
Führung: Peter Rink, Bexbach
Treffpunkt: 18:00 Uhr, Parkplatz auf dem Dorfplatz in Niederbexbach
Dauer: ca. 2 Stunden


Programm 2017 des NABU-Altstadt
als pdf-Datei




Von der Amsel bis zum Zilpzalp



die häufigsten Gartenvögel auf einen Blick

Am besten achtet man auf mehrere Kennzeichen, um eine Vogelart sicher zu identifizieren: Größe und Gestalt, Färbung des Gefieders, das Verhalten und natürlich der Gesang bieten Anhaltspunkte. Oft ist es zuerst die Stimme, die auf einen Vogel aufmerksam macht, noch bevor wir ihn zu Gesicht bekommen.

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Naturschutz im Saarland




Naturschutz in Deutschland


Der NABU Altstadt ist eine gemeinnützige Einrichtung; daher sind Spenden steuerlich absetzbar. Erbschaften und Vermächtnisse an den NABU sind steuerbefreit.
Kontoverbindung


Vom Biber im Kühnbruch von Altstadt gefällte Eiche
(Foto: Marion Geib)


Einladung zur Mitgliederversammlung des Altstadter Naturschutzbundes e.V.
Donnerstag, 9. März 2017, 20 Uhr
Gaststätte „Zum Dorfbrunnen“, Kantstraße 17a, Altstadt

Tagesordnung
1. Begrüßung
2. Protokoll der Mitgliederversammlung 2016
3. Bericht des Vorstandes
4. Bericht des Kassierers
5. Bericht des Vogelwartes
6. Bericht der Kassenprüfer
7. Aussprache
8. Wahl eines Versammlungsleiters
9. Entlastung
10. Wahl von Delegierten für die Landesvertreterversammlung
11. Verschiedenes und Programm 2017

Für den Vorstand:
Martin Baus


Erste Phase des Altstadter Mittelwald-Projektes beendet
Naturschutzbund pflanzte 400 Hainbuchen

400 der insgesamt anvisierten 1000 Hainbuchen sind nun gepflanzt, die erste Phase des „Projekts Mittelwald“ ist also abgeschlossen: Saarlandweit einzigartig ist das Vorhaben, das der Altstadter Naturschutzbund binnen drei Jahren umsetzen will. Auf vereinseigenen Waldparzellen, die mehr als einen halben Hektar groß sind, soll so ein Biotop entstehen, das in früheren Zeiten allgegenwärtig war, das es heute aber so gut wie nicht mehr gibt – ein „Mittelwald“. Finanziell unterstützt wird dessen Anlegung von Theophil Gallo, dem Landrat des Saarpfalz-Kreises, sowie vom saarländischen Landesverband des Nabu.
„Zentrale Elemente des Projektes sind bereits bejahrte Eichen, deren Umfeld einer nachhaltigen, behutsamen Nutzung nach historischem Vorbild unterzogen werden soll“, erläuterte Patric Heintz, der stellvertretende Vorsitzende des Altstadter Naturschutzbundes. Von ihm war die Initiative zur Schaffung dieses besonderen Lebensraums auch ausgegangen. Unter den besagten, bereits vorhandenen Eichen werde durch die flächendeckende Pflanzung von Hainbuchen der Lichteinfall derart reguliert, dass sich eine ganz eigene, inzwischen seltene Artenvielfalt entwickeln könne. „Diese Art der Waldbewirtschaftung war in vorindustrieller Zeit absolut gängig, ist heute aber weitgehend verschwunden. Erst einmal ausgebildet, werden die Hainbuchen dann in regelmäßigen Abständen von vielen Jahren zurückgeschnitten“, skizzierte Heintz weiter. Was sich zunächst paradox anhöre, sei letztlich aber der Kern des Projekts: „Die Hainbuchen treiben immer wieder aus und verdichten das Unterholz zu einer speziellen Art Biotop“. In früheren Zeiten seien solche Wälder in bis zu 20 Abschnitte gesplittet worden, um dann Jahr für Jahr partiell und sukzessive beerntet zu werden. Das so gewonnene Holz diente einst vornehmlich zu Heiz- und Kochzwecken. Allein die stetig zunehmenden Eichen bleiben unberührt; sie wie werden ebenso wie der Zwischenbereich zu den Hainbuchen hin regelmäßig komplett besonnt. Arten, die sich genau auf solche Strukturen spezialisiert haben, werden besonders gefördert. Das gelte nicht zuletzt auch für jene Tierarten, die sich dann auf die künftighin viel helleren Bereich über dem Hainbuchendickicht einstellen sollten: Halsbandschnäpper oder Mittelspecht sind etwa „Spezialitäten“ dieses Lebensraums, aber auch zahlreiche Schmetterlingsarten und Raritäten wie der Hirschkäfer.
In der ersten Charge brachten die Helfer des Altstadter Naturschutzbundes, ausgerüstet mit schweren Wiedehopf- und Kronenhacken sowie Spaten, nun 400 Hainbuchen in „Heistergröße“ (also etwa einen Meter groß) kreisförmig um die alten Eichenbäume in den Boden. Die Setzlinge wurden über eine Forstbaumschule bezogen. Der zweite „Bauabschnitt“ soll im nächsten Jahr folgen.         
(Text und Foto: Martin Baus)


Altstadter Naturschutzbund mit kräftigem Zuwachs

Starken Zuwachs verzeichnete der Altstadter Naturschutzbund in den letzten Monaten, und so war absehbar, dass bald das halbe Tausend an Mitgliedern erreicht wird. Deswegen war es eigentlich geplant, das 500. Mitglied mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu begrüßen - dann waren es gleich die Karteinummern 498 bis 502, die bei dem Umweltverband die Planungen etwas durcheinander wirbelten. Dass Uta Wachter und Joachim Ecker zusammen mit ihren Kindern Frida (12), Finn und Tom (jeweils 8 Jahre alt) ihren Beitritt erklärten, freute den Umweltverband freilich um so mehr. „Wenn gleich eine ganze Familie zu uns findet, ist das natürlich ein besonderer Moment für uns“, betonte Vorsitzender Martin Baus. Zusammen mit dem zweiten Vorsitzenden Patric Heintz und Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Sand überbrachte er den Neuzugängen ein Willkommensgeschenk: Ein stabiler Nistkasten aus Holzbeton wird künftighin seinen Platz im naturnahen Garten der Familie in Limbach finden.
Vor Ort konnten sich die NABU-Vertreter davon überzeugen, dass das Vogelhaus in der Limbacher Hauptstraße bestens aufgehoben ist. Heimische Baumarten und Sträucher bieten dort bereits jetzt vielen Tieren Unterschlupf. „Den Grünspecht hatten wir schon hier und auch Igel“, berichteten Frida, Finn und Tom von ihren Beobachtungen hinter ihrem Haus. Sie verwiesen auf eine ähnliche Nisthilfe, die einem stattlichen Birnbaum ihren Platz hat und die auch schon von Meisen bewohnt war. Gefachsimpelt wurde dann darüber, wie diese Kästen optimal vor Wind und Wetter geschützt aufgehängt werden. Auch über den „Hausputz“ wurde gesprochen: Ab Mitte Februar könne damit angefangen werden, die Nester aus dem Vorjahr zu entfernen. Vorher sollte das nicht passieren, denn möglicherweise sei das Häuschen, wenn es im Winter besonders kalt ist, von anderen Tieren bewohnt – wie dem putzigen Siebenschläfer beispielsweise. „Und man muss aufpassen, dass man sich beim Saubermachen keine Tierflöhe einfängt. Aber es gibt ja Handschuhe“, zeigte sich Finn fachkundig. Damit das so bleibt, will der Altstadter Naturschutzbund im nächsten Frühjahr einmal eine vogelkundliche Wanderung für Kinder anbieten – ganz spielerisch und nicht so ganz ornithologisch bierernst. „Uns ist daran gelegen, unsere Kinder an die Natur heranzuführen und für die Umwelt zu sensibilisieren“, skizzierten die Eltern ihre Motivation, Mitglied zu werden. (Text: Martin Baus, Foto: Hans Jürgen Sand)


Ergebnisse der „Stunde der Wintervögel“
Bundesweite Zählaktion vom 6. bis 8. Januar 2017

Zum siebten Mal haben NABU und LBV zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ aufgerufen.

In diesem Winter zeigten sich in Deutschlands Gärten ein Drittel weniger Blau- und Kohlmeisen als im Vorjahr. Bei Sumpf-, Tannen- und Haubenmeise waren es sogar 50 bis 60 Prozent weniger. Über 115.000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunde haben mehr als 2,6 Millionen Vögel gemeldet.

Die große Frage nach dem Warum lässt sich nicht eindeutig beantworten. Liegt es an schlechten Bedingungen bei uns oder sind weniger Wintergäste aus dem Norden und Osten eingeflogen? Ein näherer Blick am Beispiel der Kohlmeise zeigt jedenfalls, dass der Rückgang regional sehr ungleich verteilt ist. Minus 35 Prozent sind es bundesweit, doch im Osten blieben die Beobachtungszahlen fast stabil, während nach Südwesten hin die Rückgänge bis zu 50 Prozent betragen. Sind vielleicht die Wintergäste dieses Jahr nur bis Brandenburg und Sachsen gekommen – oder war der Bruterfolg im Frühjahr in NRW und Rheinland-Pfalz besonders schlecht? Aufschluss wird die Stunde der Gartenvögel im Mai (12. bis 14.05.2017) geben, denn diese findet ohne Gastvögel statt.

Weitergehende Informationen finden Sie im Internet beim NABU.


Mitglied im NABU werden

Werden Sie Mitglied in einer starken Gemeinschaft - treten Sie ein für Mensch und Natur!

Der NABU Deutschland ist seit über 100 Jahren im praktischen Naturschutz aktiv, um die Vielfalt unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Heute betreut der NABU mehr als 5.000 Schutzgebiete in ganz Deutschland. Damit wir auch in Zukunft die Vielfalt und Schönheit der Natur vor unserer Haustür genießen können, braucht sie Ihren Schutz.

Die NABU Ortsgruppe Altstadt wurde 1980 gegründet und setzt Akzente in verschiedenen Bereichen des Natur- und Umweltschutzes. Von der Ausweisung und Betreuung spezieller Naturschutzgebiete wie dem „Höllengraben“ und dem „Kühnbruch“ über die Pflege von Biotopen wie Streuobstwiesen, Heckenzügen und Trockenrasen finden auch regelmäßig Pflanzaktionen statt. Aber auch zu regionalen ökologischen Brennpunkten bezieht der NABU Altstadt Stellung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die „Biotopvernetzung“. Deswegen werden regelmäßig Grundstücke erworben; derzeit nennt der NABU Altstadt ca. 75.000 Quadratmeter Grund und Boden sein Eigen.

Hier geht es zum Aufnahmeantrag in den NABU mit weiteren Informationen. Sie können uns natürlich unter folgenden Kontaktadressen auch direkt ansprechen.


Handy-Recycling für einen guten Zweck

Wenn Sie ein ausgedientes Handy haben, geben Sie es bitte beim NABU ab.

Der NABU setzt sich seit 2006 für das Handyrecycling ein und hat zahlreiche Sammelstellen für Handys (samt Zubehör) etabliert. Für jedes abgegebene Alt-Handy erhält der NABU derzeit 1,60 Euro. Allein 2015 sind deutschlandweit ca. 35.000 Handys gesammelt worden.

Auch bei der NABU Ortsgruppe Altstadt können ausgediente Handys abgegeben werden, und zwar bei Dieter Geib in der Querstraße 1. Werfen Sie das Handy einfach in den Briefkasten. Eine weitere Sammelstelle befindet sich in der "Bliesapotheke" in der Bahnhofstraße in Limbach.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.



NABU OG Altstadt e.V.
 ¦  Martin Baus ¦ Lerchenweg 3 ¦ 66459 Altstadt ¦ 06841 9596300
Letzte Änderung: 19.02.2017