Picobello am Kirchberg

NABU beseitigt den Müll am Friefhof und um den Kirchberg

17. Januar 2011

Alles picobello

hieß es im Umfeld des Altstadter Friedhofs  am Nachmittag des 17. Januar. Zwei Mitglieder des NABU Altstadt nutzten das gute Wetter, um im Umfeld des Friedhofs und rund um den Kirchberg all das einzusammeln, was sich dort in den letzten Monaten an Müll angesammelt hatte.

Der Friedhofsparkplatz wurde in der Vergangenheit vor den Tagen der Sperrmüllabfuhr in den drei Ortsteilen regelmäßig als Wohn- und Umschlagplatz der fliegenden Sperrmüllsammler mit ihren weißen Kleintransportern genutzt. Dieser Campingaufenthalt blieb auch dieses Mal nicht ohne Folgen. Ein großer Teil  des eingesammelten Abfalls resultiert aus diesen letzten Sperrmülltagen.

„Eigentlich eine gute Sache, dass vieles, was an Sperrmüll weggeworfen wird, noch weiterverwendet wird; aber so darf es hinterher nicht aussehen“ meinte eine Passantin, welche die Aktion des NABU aufmerksam beobachtete.

Aber nicht nur die Sperrmüllsammler, auch die Kirkeler Bürger haben so  manches im Wald „vergessen“. Sei es beim Rodeln in den letzten Wochen, wo einiges an Tüten, Flaschen, Silvesterböllern und Taschentüchern zurück blieb. Alleine mit den „normalen“ Abfällen aus Papier und Plastik kamen vier große Müllsäcke zusammen. Aber es wurden auch Dinge geborgen, die man nicht so leicht verliert. So fanden sich mehrere Kochtöpfe, zerbrochenes Geschirr, ein Wok, eine Salatschüssel, ein halbes Fahrrad, eine verschmutzte Decke, zwei Lautsprecherboxen, ein Rasenmäherkorb, Gartenschläuche und ein Mikrowellenherd. Ein komplettes Waschbecken, ein Fernsehgerät, ein Autobahnabfahrtsschild, eine größere Alutafel, diverse Klappstühle und einige weitere „Schätze“ am Kirchberg und in den Bachläufen von Wäschbach und Feilbach warten noch auf ihre Bergung im Rahmen einer weiteren Aktion.

Die Gemeindeverwaltung hatte das Vorhaben begrüßt und sich im Vorfeld bereit erklärt, die von den beiden NABU-Mitgliedern zusammengetragenen Abfälle zu entsorgen.

Marion Geib



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Letzte Änderung: 17.01.2011